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AktuellesLinke will OB abwählen Am Freitag wurden alle Duisburger Ratsmitglieder von der Fraktion "Die Linke" angeschrieben und gebeten den Antrag: "Der Rat möge beschließen, die Bürgerinnen und Bürger über die Abwahl des Oberbürgermeisters abstimmen zu lassen" mit einzubringen. Alle Fraktionen wurden um Unterstützung gebeten. "Sobald die Post bei den Ratsmitgliedern angekommen ist, kann also jedes Ratsmitglied für sich entscheiden, ob er/sie einen solchen Antrag einbringt", erklärt die Partei. Die FDP hat bereits Zustimmung signalisiert. Innenminister spricht Klartext Der neue NRW-Innenminister Rolf Jäger (SPD) ist der erste, der nach der Katastrophe von Duisburg klare Worte findet. In einer Pressekonferenz am Mittwoch wies Jäger die Schuld am tragischen Verlauf der Loveparade, bei der 21 Menschen, dem Veranstalter Schaller zu. Unter anderem sagte Jäger: "Die Stimmung ist die, dass nicht gesagt wird, was wirklich passiert ist." Außerdem gab Jäger zu Protokoll, dass es "unerträglich" sei, dass "Verantwortung von Seiten des Veranstalters und der Stadt abgeschoben wird, und zwar bevor alle Fakten bekannt sind". Der Veranstalter Rainer Schaller erklärte später, die Vorwürfe genau prüfen zu wollen. Trauerfeier mit Merkel, Wer ist für den Tod von 21 Menschen und über 500 Verletzte verantwortlich? Wie kamen die Menschen zu Tode? Auch vier Tage nach dem tragischen Unglück in Duisburg bleiben viele Fragen offen. Aber es gibt erste Erkenntnisse. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gab bekannt, dass keines der Todesopfer Sturzverletzungen erlegen ist, alle wiesen Obduktionsberichten zufolgen Brustquetschungen auf. Darüber hinaus verdichten sich die Hinweise, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland bereits Wochen vor der Loveparade über alle Sicherheitsbedenken Bescheid wusste. Der Trauerfeier für die Opfer am Samstag, um 11 Uhr, in der Salvatorkirche am Burgplatz bleibt Sauerland fern - er wolle die Gefühle der Trauernden nicht durch seine Anwesenheit verletzen, teilte er mit. Angela Merkel unterbricht ihren Urlaub und nimmt teil. OB lehnt Rücktritt ab Nach heftiger Kritik an seiner Person und immer lauter werdenden Rücktrittsforderungen nahm Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der mittlerweile unter Polizeischutz steht, am Montagnachmittag persönlich Stellung. Einen Rückzug aus dem Amt lehnte er zu diesem Zeitpunkt ab: „Die Frage, ob wir uns etwas vorzuwerfen haben, beschäftigt mich ganz persönlich, lässt mich nicht ruhen. Die in diesem Zusammenhang genannte Forderung nach einem Rücktritt als Oberbürgermeister Duisburgs kann ich nachvollziehen. Und dennoch müssen wir uns die Zeit nehmen dürfen, zunächst die schrecklichen Geschehnisse aufzuarbeiten. Ich will mich ausdrücklich auch an die Angehörigen der Verstorbenen wenden und auch an diejenigen, die Kinder, Verwandte und Freunde verloren haben oder die verletzt wurden: Es tut mir unendlich leid. Ihr Schmerz ist nicht teilbar. Ich weiß, dass Sie von mir Antworten erwarten. Ich kann Ihnen diese heute nicht geben. Aber ich werde Ihnen diese geben, sobald sie vorliegen". Werden Sie Bürgerreporter!Sie sind Pressewart eines Vereines? Vertreter einer Schule, eines örtlichen Verbandes oder einer Gruppe? Sie sind ein Mensch mit besonderen Interessen und Hobbys? Und Sie möchten die Inhalte ihres Wirkens der Öffentlichkeit präsentieren, anderen mitteilen, was Sie bewegt? Dann werden Sie Mitglied des neuen Community-Projekts „Lokalkompass“ des Wochen Anzeiger, dann bewerben Sie sich jetzt als Bürger-Reporter für unsere Redaktion, werden Blogger in der entstehenden Community unseres Verlages. Informieren Sie sich am 1. September auf der Auftaktveranstaltung bei Ihrem Wochen Anzeiger über die neue Bürgercommunity. Melden Sie sich als Bürgerreporter unter redaktion@wochenanzeiger-duisburg.de beziehungsweise unter Tel. 0203/9926-3221. Neugierig geworden auf die Möglichkeiten der neuen Bürgercommunity, in der die Redaktion Duisburg und ihre Bürgerreporter ab 1. September aktiv sein werden? Dann klicken Sie schnell auf www.lokalkompass.de! Service und Gewinn9 x 2 Karten für Komödie Zwei Lieblinge der Duisburger Comödie, Michaela Klarwein und Momme Mommsen, die in den unterschiedlichsten Rollen jahrelang das Duisburger Publikum begleiteten, stehen derzeit in Virchs Stück „Denn sie wissen nicht, was sie erben“ gemeinsam auf der Bühne der Komödie Düsseldorf, Steinstraße 23. Ihre Bühnenpartner sind Andrea Spatzek („Die Lindenstraße“) und der bekannte Kabarettist Kalle Pohl, für den Erich Virch diese Komödie geschrieben hat. Wir verlosen insgesamt 9 x 2 Karten für die Vorstellung am Samstag, 7. August, um 20 Uhr. Einfach unsere Hotline 01379-22 44 13 (50 Cent aus dem Festnetz - M.I.T., Mobilfunkpreise können abweichen) bis einschließlich Mittwoch, 4. August, 24 Uhr, anrufen, Name und Adresse angeben und folgende Frage beantworten: Für wen wurde das Stück geschrieben? Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Leserservice![]() |
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